Die Kirche St Georges

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Der etwa aus dem Jahr 1000 stammende, ursprünglich als Pfarreikirche geplante Sakralbau wurde bereits kurz nach seiner Errichtung durch den Lehnsherrn beschlagle_clochercloyes_Rnahmt.

Zur Wiedergutmachung des von seiner Familie verübten Unrechts machte Renaud Percehaie, Lehnsherr von Romainville, dir Kirche 1114 erneut der Offentlichkeit zugänglich und Schenkte sie den Mönchen von Thiron, die bereits im Besitz des Konvents Notre-Dame s'Yron waren.

Won dem ursprünglich kleinen Bauwerk mit bescheidenem Mittelschiff stht heute nur noch der Chorraum.


Um 1400 kam das heute Herz-Jesu genannte Hauptschiff dazu, das vorhandene romanische Schiffwurde verlängert und aufgstockt. In dieser Zeit entstand auch der Kirchturm. Finanziert wurden die Umbauarbeiten gröBtenteils von Jeanne, einer der letzten Nachkommen der Lehnsherrenfamilie von Cloyes und Witwe von Pierre le Drouais, die hierfür einen Teil des ihr von ihrerSchwesterCatherine, Lehnsherrin von Cloyes und Marboué, vermachten Erbes ausgab.

Die späteren baulichen Veränderungen, denen die Kirche ihr heutiges Aussehen verdankt, sind jüngeren Datüms: 1836 entstand im Garten des Pfarrhauses die Sakristei, 1843 kamen da nach der heiligen Mutter Gottes bennante Südschiff und das Taufbecken hinzu.

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Sehenswert:

- die in Holz geschnitzte Madonna mit Kind über dem MutterGottes-Altar

- die im gleichen Schiff befindliche Steinstatue des hl. Jakob aus dem 12. Jh.

- der in holtz geschnitzte Christus links neben dem Hauptaltar aus dem 16. Jh.

Die beim Bombenangriff vom 22. Juni 1944 fast vollständig zerstrorten alten Kirchenfenster wurden in jüngerer Vergangenheit durch neue ersetzt; die beiden am Eingangsportal stellen den Kinderkreuzzug dar, der seinen Ausgang 1212 an der Kapelle Notre-Dame d'Yron nahm.